Ernährungs-Gewohnheiten nachhaltig ändern

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Ernährungsberaterin Ruth Lampe

Durch die finanzielle Unterstützung der Krankenkasse Barmer GEK wurde im vergangenen Jahr im Regenbogen ein Fortbildungs- und Diskussionsprojekt konzipiert. Ziel des Projektes war es, herauszufinden, was dem Regenbogen bei der Ernährung wichtig ist. Hierbei wurde vor allem auf die Qualität und die Quantität des Essens eingegangen.

Dazu fand ein gemeinsames Treffen mit der Ernährungsberaterin Frau Ruth Lampe, dem Küchenteam, dem Elternbeirat und dem pädagogischen Team statt. Bei unterschiedlichen Treffen wurde über den Essensplan, eine gesunde Ernährung, sowie über Gesundheitserziehung diskutiert. Die Treffen waren sehr lebhaft und es wurde sich engagiert über die unterschiedlichen Standpunkte auseinandergesetzt.

Bei einem Elternabend stellte Frau Lampe dann allen interessierten Eltern die Ergebnisse vor. Der KiTa-Rat setze seine Schwerpunkte bei der Lebensmittelauswahl auf regionale Produkte, deren Herkunft bekannt ist. Außerdem sollen Fleisch, Wurst und Fisch eine ethisch vertretbare Herkunft aufweisen. Laut dem Küchenteam soll es u.a. in Zukunft häufiger Fisch, mehr Gemüse und Vollkornprodukte, sowie weniger Zucker geben. Ein weiterer Vorschlag des Teams war warm zubereitetes Gemüse sowie weniger Wurst. Bei der Zubereitung sollen weniger Zusatzstoffe verwendet werden. Das pädagogische Team setzt bei der Lebensmittelauswahl für das Frühstück auf Bioprodukte, wie Milch, Käse und Joghurt. Zudem soll es auch Gemüseaufstriche sowie einmal die Woche süße Konfitüre geben. Die Snacks sollen in Zukunft aus Obst, Gemüse, (Vollkorn-)brot und einem Dessert pro Woche bestehen. Weniger Rohkost im Winter, dafür gedünstete Gemüsesticks, weniger Wurst und die Reduzierung des Zuckers standen dabei mit auf der Ergebnisliste des pädagogischen Teams.

Weitere Potentiale bei der Veränderung der Ernährungsgewohnheiten im Regenbogen sind zum einen die Verbesserungen bei der Umsetzung der rechtlichen Anforderungen (Infektionsschutzgesetz, Hygienemanagement, Kennzeichnungsverordnung). Hierzu soll das Personal explizit geschult werden. Zum anderen soll die Zuckermenge reduziert werden.
Nach ein paar Wochen fand daher eine Überprüfung der Zuckermenge in den verschiedenen Mahlzeiten statt. Frau Lampe war sehr zufrieden mit der Ernährung im Regenbogen, so dass sie dort derzeit keinen weiteren Handlungsbedarf sieht.

Große Baumpflanzaktion

Vor ein paar Monaten fegt „Frederike“ durch die Wälder. Auch die Kinder der Regenbogen Wald und Wiesen KiTa konnten am Tag nach dem Sturm die Kraft der Natur sehen. Einige von ihren geliebten Bäumen waren umgestürzt. Hautnah erlebten sie so die Auswirkungen von den starken Windböen auf den Wald. Doch vergangene Woche war es an der Zeit, der Natur ein Stück zurück zu geben. Insgesamt pflanzten die Kinder 300 Rotbuchen, Ulmen und Wildkirschen.
Los ging es mit der Aktion am 25.04.2018: 17 Wald und Wiesen Kinder besuchten eine Baumschule und holten „ihre“ 300 Bäume ab. Im Vorfeld hatten die Fünfjährigen der Wald und Wiesen KiTa in ihrer dreiwöchigen Projektzeit viele Themen rund um das Thema „Baum“ erarbeitet. Sie befasst sich mit der Wurzel, dem Stamm, den Ästen und der Baumkrone. Auch die unterschiedlichen Früchte wurden den jeweiligen Bäumen zugeordnet. In der Baumschule bekamen sie die Chance, die Bäume in unterschiedlichen Wachstumsphasen zu sehen.
An den folgenden Tagen pflanzten immer wieder Kinder mit ihren Erzieher/innen oder mit ihren Eltern die Bäume. Auch die 13 Jungen, die am sogenannten „Boysday“ die Einrichtung besuchten, unterstützen die Baumpflanzaktion. Nun heißt es in den nächsten Wochen und Jahren: Gießen und auf den Patenbaum aufpassen. So wurde z.B. um die kleinsten Bäume ein Schutzzaun aus Wolle geflochten.
Ein großer Dank geht an Heinz Sonntag, der die Bäume gesponsert hat. Heinz Sonntag vermietet als Eigentümer den umgebauten Bauernhof an den Regenbogen.
 
Die Regenbogen Wald und Wiesen KiTa ist im Jahr 2009 entstanden. Mittlerweile besuchen um die 67 Kinder die Einrichtung. Alle Kinder haben ihren Spiel- und Lernort in einem Waldgebiet, welches sich in unmittelbarer Nähe des Bauernhofes befindet. Die Kinder verbringen den größten Teil ihres KiTa Lebens im Freien.  In der täglichen Auseinandersetzung mit der Natur entwickeln die Kinder eine wertschätzende Haltung zu ihrer Umwelt. Die Kinder verlassen als starke selbstbewusste Kinder die Einrichtung und sind gut auf Schule und Leben vorbereitet. Der Träger der Einrichtung ist die Elterninitiative Kindestube Regenbogen e.V., die noch zwei weiteren Einrichtungen in Salzkotten unterhält.

Projektzeit im Wald

Während der Projektzeit im Wald im Herbst 2017 wurden die Kinder über drei Wochen in neue Gruppen entsprechend ihres Alters aufgeteilt. In ihrer jeweiligen Altersgruppe arbeiteten die Ellis, Ottis, Enten und Igel in verschiedenen Projekten. Neben diesen Projekten ging es auch darum sich in neuen Gruppen zurecht zu finden und neue Spielpartner zu finden. Weitere Schwerpunkte waren die Erfahrung, wie andere Kinder auf jedes individuelle Kind reagieren, wer ist Spielführer, oder die Frage, ob es andere Regeln oder einen geänderten Tagesablauf gibt. Ziel dieser Veränderung ist es, dass die Kinder über solch ein Projekt spielerisch auf ihr zukünftiges Leben, in dem es immer wieder Veränderungen gibt, vorbereitet werden können. Dieses bestätigen auch die positiven Rückmeldungen aus den Grundschulen.

 

Die Ellis (5-6 Jahre) machten die Erfahrung der „Waldschule“. Es ging darum, Arbeitsphasen kennenzulernen und sich in dieser Zeit mit Zahlen und Formen zu beschäftigen. Die Kinder haben sich intensiv über einen längeren Zeitraum konzentriert und gearbeitet. Das gibt ein gutes Gefühl für Schule.

Bei den Ottis (4-5 Jahre) drehte sich das Projekt um Forschen und Wind, sie besuchten Deutschlands größtes Windrad, welches sich gerade im Aufbau befindet. Um weitere Erfahrungen mit dem Wind zu sammeln, bastelten sie Drachen und Windmühlen und sie machten Experimente mit Luftballons.

Die Enten (3-4 Jahre) sollten sich untereinander kennenlernen. Dazu bauten sie als Gemeinschaftsprojekt ein Tipi, sponnen ein Spinnennetz aus Wolle im Wald und woben Naturmaterialien hinein. Sie bastelten Bilder aus den Materialien, die sie im Wald vorfanden und spielten „Wildschweinrennen“, ein Wettrennen durch den Wald.

Die Igel (2-3 Jahre) nahmen als jüngste Kindergruppe am Projekt teil. Ihnen ist in den Spielkreisen die Handpuppe „Mecki, der Igel“ ans Herz gewachsen. Hier lernten sie neue Spiele kennen. Die Begeisterung und Ausdauer mit der sie dieses Angebot annahmen begeisterte die Erzieher.

 

Die Rückmeldung der Eltern auf dieses Projekt war sehr positiv und die Erzieher freuen sich, dass sie „ihre Gruppenkinder“ ganz anders erleben zu konnten und dass plötzlich auch ganz andere Interessen geweckt waren. Nach den Projekttagen haben die Kinder weiterhin die Möglichkeit sich jeden Mittwoch wieder in den Altersgruppen zu treffen.

 

KiTa-Leben

 

Termine

Montag, 10. Dezember 2018, 14:00 - 16:00 Der Kindergarten Kunterbunt aus Thüle kommt zu Besuch
Montag, 01. April 2019, 14:00 - 16:00 - Mittwoch, 10. Apr 2019 Der Kindergarten Kunterbunt aus Thüle kommt zu Besuch
 

Tagesessen

Freitag, 28. Sep. 2018
Hauptspeise: Törtellini in Käsesauce mit Cornichons; Nachspeise: Obst
Donnerstag, 27. Sep. 2018
Hauptspeise: Hähnchenschnitzel "Gärtnerin" Gemüsereis; Nachspeise: Obst
Mittwoch, 26. Sep. 2018
Hauptspeise: Möhren-Steckrüben-Kartoffelbrei mit Erbsen; Nachspeise: Müsli-Riegel
Dienstag, 25. Sep. 2018
Hauptspeise: Nudel-Hackfleisch-Gratin mit Griechischer Salat; Nachspeise: Obst
Montag, 24. Sep. 2018
Hauptspeise: Blumenkohl-Broccoli-Cremesuppe; Nachspeise: Vanillepudding
Freitag, 21. Sep. 2018
Pädagogisches Kochen
Donnerstag, 20. Sep. 2018
Hauptspeise: Fischstäbchen mit Kartoffelbrei und Gurkensticks; Nachspeise: Obst
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